Kratzer – der äußere Schein trügt

Kratzspur

analoge Fotografie (Dimitrios Vellis), gekratztes Negativ, 60cmx60cm, auf PVC kaschiert, weiß gerahmt, 2014

Die Haut als unser größtes Sinnesorgan ist die Grenze zwischen uns und der Außenwelt. Eine Überwindung dieser dünnen Grenze findet in der Berührung statt, sowohl auf physischer als auch auf psychischer Ebene. Die Verwundbarkeit der Haut steht in Zusammenhang mit Schmerz und Verletzung. Ich habe als Künstlerin durch das Kratzen der eigenen Haut über das Medium der Fotografie bzw. direkt auf dem Negativ einen radikalen Akt der eigenen Grenzverletzung herausgearbeitet.

(Publikation: „Der Käfig ist auf und der Zoo zu“, Seite 72 + 73, Herausgeberin: Andrea van der Straeten, Experimentelle Gestaltung, Institut für Bildende Kunst und Kulturwissenschaft, Kunstuniversität Linz)

Advertisements

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s